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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Sachs, Hans

Sachs, Hans

Hans Sachs wurde am 05. November 1494 als Sohn eines Schneidermeisters in Nürnberg geboren. Er besuchte 8 Jahre die Nürnberger Lateinschule und machte dann eine Lehre als Schumacher. Mit 17 brach er zu der damals üblichen Gesellenwanderung auf, die ihn 5 Jahre lang durch weite Teile des südlichen Deutschlands führte. Bei einem Weber in München erhielt er Gesangsunterricht und schon während seiner Wandergesellenzeit schrieb er seine ersten „Meisterlieder". Zurück in Nürnberg wirkte er als Schuhmachermeister und Dichter von Liedern, sogenannte Meistergesängen, Fastnachtsdichtungen, Schwänken, Dramen, Sinnsprüchen und Fabeln. Insgesamt verfasste er mehr als 6.000 Werke. „Hans Sachs war ein Schumacher und Poet dazu", sagte ein Knittelvers über ihn. Er wurde zu einem der bekanntesten Dichter seiner Zeit. Intensiv befasste Sachs sich mit den Ideen Luthers und der Reformation, für die er engagiert Partei ergriff. Sein Gedicht „Die Wittenbergisch Nachtigall" aus dem Jahr 1523 wurde zu einem der berühmtesten Plädoyers für Luther und seine Lehren.
Hans Sachs starb am 19. Januar 1576 in Nürnberg und wurde auf dem dortigen Johannisfriedhof beerdigt.

In seiner Oper „Die Meistersinger von Nürnberg" hat ihm Richard Wagner ein nachhaltiges musikalisches Denkmal gesetzt.

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