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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Novalis

Novalis

Novalis war der Künstlername von Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg. Er wurde am 02.05.1772 auf Schloss Oberwiederstedt am Rande des Harzgebirges im heutigen Sachsen-Anhalt geboten. Novalis entstammte einer alten Adelsfamilie. Sein Vater war kursächsischer Salinendirektor und überzeugter Pietist. Der Sohn studierte zunächst Jura an der Universität in Jena, von wo aus er mit vielen bedeutenden Geistesschaffenden seiner Zeit, so mit Schiller, Goethe, Herder, Schelling und den Brüdern Schlegel in Verbindung kam.

Danach studierte er an der Bergakademie Freiburg (Sachsen) noch Naturwissenschaften und wurde später Mitglied des Salinendirektoriums in Weißenfels. Im Jahr 1795 verlobte er sich mit der damals 13jährigen Sophie von Kühn, die schon zwei Jahre später verstarb. Ihr Tod traf ihn schwer. In vielen seiner Werke hat er ihn verarbeitet.

Novalis gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Frühromantik in Deutschland. Von ihm stammt auch der Begriff der „blauen Blume" als Sinnbild der romantischen Sehnsucht und Suche nach der Ferne und Unendlichkeit. Bedeutung hat er bis heute vor allem als Lyriker.

Novalis starb am 25.03.1801, noch vor seinem 29. Geburtstag, in Weißenfels, wo sich auf dem Alten Friedhof sein Grab befindet.

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