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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Ostern

Ostern

Florian Russi

Hoher Feiertag, beliebtes Fest

Die Auferstehung Jesu Christi
Die Auferstehung Jesu Christi

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Es ist einer der wichtigsten christlichen Feiertage eines jeden Jahres, denn durch seine Auferstehung von den Toten hat Jesus nach christlicher Lehre seinen Opfergang zur Erlösung der Menschheit von der Erbsünde abgeschlossen und durch die Überwindung des Todes seine Gottheit bewiesen. Auf seine grausame Folterung und Erniedrigung erfolgte der totale Triumpf. Seine Jünger glaubten an ihn. Ohne Ostern würde es kein Christentum geben. Die Feier des Osterfests reicht in die früheste Christenheit zurück. Der Termin richtet sich nach dem jüdischen Pessach-Fest, denn die wichtigsten Ereignisse, die dem Osterfest zu Grunde liegen, fanden in der Pessach-Woche statt: Abendmahl, Verhaftung und Marterung Christi, Tod am Kreuz und Auferstehung. Danach fällt das Osterdatum in der Westkirche jeweils auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond, d. h. frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April. Die Parallelität zu Pessach findet auch in der Bezeichnung des Fests seinen Ausdruck. So heißt es im Französischen Pâques, italienisch Pasqua, niederländisch Pasen und spanisch Pasqua.

Das deutsche Wort Ostern stammt aus dem Germanischen und bezieht sich auf die Himmelsrichtung Osten. Von Osten her geht die Sonne auf, nachdem sie zuvor im Westen untergegangen war. Die aufgehende Sonne symbolisiert damit auch die Auferstehung aus einem dunklen Grab.

bunte Hühnereier
bunte Hühnereier
Der Leipziger Namensforscher Prof. Udolph führt das Wort „Ostern" auf die germanischen Wörter „ausa" für gießen und „austr" für begießen (=taufen) zurück. In jedem Fall ist der Blick der Christen an Ostern nach Osten auf den Orient gerichtet.

Die christlichen Kirchen begehen das Osterfest mit feierlichen Gottesdiensten und Heiligen Messen. Besonders prächtig werden sie in der Orthodoxen Kirche gestaltet. Zum kirchlichen Fest hat sich ein umfangreiches, oft auch regional bezogendes Brauchtum entwickelt. Vor allem als Familienfest wird es gefeiert.
 
Im Besonderen werden Hühnereier hart gekocht und mit bunten Farben bemalt.
Osterstrauß
Osterstrauß

Danach werden die Eier im Haus oder im Freien versteckt.  Kinder dürfen dann nach den Eiern suchen und sie, wenn sie diese gefunden haben, behalten und aufessen.

Legenden zufolge sind es Hasen, welche sich die Eier besorgen und sie zu den Kindern und Erwachsenen bringen. Diese „Osterhasen" sind fest in den Bräuchen verankert.

Für die christlichen Kirchen aber bedeutet die Osterfeier die Erfüllung einer Verheißung aus dem 16. Psalm (10.). Dort heißt es: „Du lässt meine Seele nicht in der Unterwelt und Deinen Frommen lässt du nicht Verwesung spüren."

 

 

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Fotos:

Osterbilder von Claudia Grabalowski

Die Auferstehung Jesu Christi - Dierick Bouts (etwa 1420-1475), gemeinfrei