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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Rinckart, Martin

Rinckart, Martin

Martin Rinckart war ein protestantischer Geistlicher, Dichter und Komponist. Als Sohn eines Böttchers (Fassmachers) wurde er am 24. April 1586 in Eilenburg, einer Stadt in der Nähe von Leipzig geboren. Er war Schüler an der Leipziger Thomasschule und Mitglied des Thomanerchores. In Leipzig studierte er Theologie und Philosophie. Anschließend wirkte er in pädagogischen und geistlichen Berufen.

Im Jahr 1617 wurde er als Archidiakon* in seine Geburtsstadt Eilenburg berufen. Während des 30-jährigen Krieges, der in der Gegend von Leipzig besonders hohe Wellen schlug, erwarb sich Rinckart große Verdienste um Eilenburg, das er mehrmals vor der Eroberung und Zerstörung durch (protestantische) schwedische Truppen bewahrte. Er schrieb und komponierte vor allem Kirchenlieder und verfasste u. a. auch drei Dramen aus dem Leben Luthers.

Martin Rinckart starb am 08. Dezember 1649 in Eilenburg und wurde in der dortigen Nikolaikirche, seiner langjährigen Wirkungsstätte begraben.

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*Archidiakone sind in den evangelischen Kirchen Geistliche, die mit allen Rechten und Pflichten des Predigers und der Sakramentenverwaltung ausgestattet, aber dem Pfarrer und Hauptprediger der Gemeinde nachgeordnet sind.

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