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Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Bunt sind schon die Wälder

Bunt sind schon die Wälder

Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Der Text dieses Liedes stammt von dem Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834), der zahlreiche Gedichte schrieb, von denen viele auch vertont wurden. „Bunt sind schon die Wälder" wurde unter dem Titel „Herbstlied" erstmals 1785 veröffentlicht und ist in der Vertonung von Johann Friedrich Reichardt von 1799 noch heute ein beliebtes und populäres Herbstlied, das Eingang in die meisten Volksliederbücher fand.

Rita Dadder

 

Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube
Aus dem Rebenlaube
Purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
Rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
Und die Mädchen singen,
Alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
Zwischen hohen Reben
Auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröte
Und im Mondesglanz;
Junge Winzerinnen
Winken und beginnen
Frohen Erntetanz.

 

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Notensatz: Hanna Glietz

Fotos und Bildbearbeitung: Rita Dadder

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