Deutschland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.deutschland-lese.de

Buchempfehlung:

Berndt Seite

N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

Bunt sind schon die Wälder

Bunt sind schon die Wälder

Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Der Text dieses Liedes stammt von dem Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Salis-Seewis (1762-1834), der zahlreiche Gedichte schrieb, von denen viele auch vertont wurden. „Bunt sind schon die Wälder" wurde unter dem Titel „Herbstlied" erstmals 1785 veröffentlicht und ist in der Vertonung von Johann Friedrich Reichardt von 1799 noch heute ein beliebtes und populäres Herbstlied, das Eingang in die meisten Volksliederbücher fand.

Rita Dadder

 

Bunt sind schon die Wälder,
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube
Aus dem Rebenlaube
Purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
Rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
Und die Mädchen singen,
Alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
Zwischen hohen Reben
Auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröte
Und im Mondesglanz;
Junge Winzerinnen
Winken und beginnen
Frohen Erntetanz.

 

-----

Notensatz: Hanna Glietz

Fotos und Bildbearbeitung: Rita Dadder