Deutschland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.deutschland-lese.de
Unser Leseangebot

Kurt Franz/ Claudia Maria Pecher
Kennst du die Brüder Grimm?

Am 20. Dezember 2012 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Diese aus dem Geist der Romantik hervorgegangene Sammlung ist eines der weltweit bekanntesten Märchenwerke des frühen 19. Jahrhunderts und zählt zu den am häufigsten übersetzten Büchern der deutschen Literatur. 

Brüder Grimm

Brüder Grimm

Kurt Franz
Claudia Maria Pecher

Jacob Grimm hat im Alter rückblickend über sich und seinen Bruder Wilhelm einmal geschrieben: „Schnell dahingeronnen ist unser Leben, wir hatten unsere Kräfte ehrlich angesetzt, dass unter den n&aumauml;chstfolgenden Menschen unser Andenken noch unverschollen sein wird, hernach mag es zuwachsen." Immerhin hatte er den Anspruch, noch in die folgende Generation hineinzuwirken. Aber wie sehr hat er sich getäuscht, denn vielen nachfolgenden Generationen sind die Brüder Grimm und ihre Werke aufs engste vertraut, und das bis heute.
Wer kennt sie nicht die Brüder Grimm? Fast jeder kennt sie, ob Erwachsener oder Kind, nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen Ländern auf der ganzen Welt.

 

Kindheit und Jugend

Jacob und Wilhelm Grimm sind in Hanau, einer alten Stadt in der Nähe von Frankfurt am Main, geboren. Ihr Vater, der Hofgerichtsadvokat Philipp Wilhelm Grimm, hatte 1783 Dorothea
Zimmer, die Tochter eines Kanzleirats aus Kassel, geheiratet. Ihr erster Sohn, Friedrich Hermann, der noch im selben Jahr zur Welt kam, starb schon nach wenigen Monaten. Am 4. Januar 1785 wird Jacob Ludwig Carl geboren und ein Jahr später, am 24. Februar 1786, sein Bruder Wilhelm Carl, die beiden, die ein Leben lang eng miteinander verbunden bleiben und es gemeinsam zu Weltruhm bringen sollten. Allerdings folgen in kurzen Abständen noch mehrere Brüder: Carl Friedrich, Ferdinand Philipp, Ludwig Emil, dazu noch eine Schwester, Charlotte Amalie, die Malchen oder auch Lottchen genannt wurde.
Im Jahre 1791 zieht die Familie Grimm von Hanau nach Steinau im hessischen Kinzigtal um, weil der Vater hier Amtmann wird.

Schon 1796 stirbt der Vater im Alter von 45 Jahren. Das ist ein schwerer Schicksalsschlag für die große Familie, denn die Mutter muss nun sechs Kinder durchbringen. Die finanzielle Not ist groß, doch leistet eine Schwester der Mutter wichtige Hilfe. Die Brüder ziehen im Jahr 1798 nach Kassel zu ihrer Tante und besuchen dort das Lyzeum.

 

Studium

Ab 1802 nimmt Jacob an der Universität Marburg das Studium der Rechtswissenschaften
Auf. Aus wirtschaftlichen Gründen soll alles sehr schnell gehen, allerdings kann Wilhelm dort erst ein Jahr später dasselbe Studium antreten, weil er wegen seines schweren Asthmas ein halbes Jahr lang nicht einmal sein Zimmer verlassen durfte. Ein Glücksfall für beide Brüder, vor allem Jacob, ist ihr Professor Friedrich Carl von Savigny, der die Begabung erkennt und beide persönlich fördert.
Die Brüder studieren zügig, da sie der Mutter und ihren unversorgten Geschwistern möglichst bald unter die Arme greifen wollen, doch zeigt sich ziemlich schnell, dass ihre Neigung immer mehr der alten deutschen Literatur gilt. Und ihr verehrter Rechtsprofessor Savigny schürt diese Leidenschaft unwillkürlich noch mehr, denn durch ihn kommen sie mit dem Geist der Romantik in Kontakt, die sie voll in ihren Bann ziehen und sie das ganze Leben lang nicht mehr loslassen.

 

Kinder- und Hausmärchen

Frontispiz des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen von 1812
Frontispiz des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen von 1812
Im Jahr 1806 ist die gesamte Familie wieder in Kassel vereint. Die Brüder Jacob und Wilhelm beginnen verstärkt Märchen und Sagen zusammenzutragen. Angeregt werden sie besonders durch die bekannten romantischen Dichter Achim von Arnim (1781-1831) und Clemens Brentano (1778-1842).
Die Familie Grimm macht jetzt schwere Zeiten durch. Im Mai 1808 stirbt die Mutter mit 52 Jahren und Jacob empfindet den tiefsten Schmerz, „der mich in meinem ganzen Leben betroffen hat." So ist er froh, dass er die Stelle eines Privatbibliothekars beim König antreten kann, denn er muss jetzt auch seine verwaisten Geschwister mit versorgen. Trotzdem haben er und sein Bruder Wilhelm die Möglichkeit, sich ihren Studien zu widmen. Überall wird jetzt nach Märchen gesucht. Die Brüder Grimm sind überzeugt davon, vor allem Jacob, dass gerade diese Art der Volksliteratur Zeugnis für die unnachahmliche »Naturpoesie« sei, also für die allgemeine, aus dem Volk und der Natur entstandene Poesie, im Gegensatz zur Dichtung im engeren Sinn, der »Kunstpoesie«. Sie fassen den Entschluss, so viel wie möglich von dieser mündlich weitergegebenen Literatur zu sammeln, bevor diese endgültig verlorengehe.

Ursprünglich wollte Clemens Brentano selbst eine Sammlung mit Märchen herausgeben. Deshalb hatten ihm die Brüder Grimm ihre gesammelten Texte zugesandt, nicht ohne vorsichtshalber vorher noch eine Abschrift davon anfertigen zu lassen. Brentano lässt allerdings gar nichts mehr von sich hören, so dass sich die Brüder Grimm im Frühjahr 1812 endgültig dazu entschließen, die Märchen selbst zu veröffentlichen. Als Jacob und Wilhelm zur Veröffentlichung entschlossen sind, geht es doch ziemlich schnell, und so erscheint der erste Band der »Kinder- und Hausmärchen« am 20. Dezember 1812 in der Realschulbuchhandlung in
Berlin, also noch kurz vor Weihnachten.
Der zweite Band der »Kinder- und Hausmärchen« erscheint 1815. Natürlich haben die Brüder Grimm die aus mündlichen und schriftlichen Quellen gesammelten Texte für die Herausgabe teilweise stark bearbeitet. Zu Lebzeiten der Brüder Grimm erscheinen die »Kinder- und Hausmärchen« insgesamt in sieben, immer wieder neu bearbeiteten Auflagen, zuletzt 1857. Selbst die Brüder Grimm - eigentlich Wilhelm allein - hatten schon sehr früh, 1825, eine Auswahl von 50 Märchen zusammengestellt und herausgegeben. Diese »Kleine Ausgabe« wurde ganz wichtig, weil sie eine überschaubare Auswahl für Kinder bot. Sie wurde ein echter Verkaufserfolg.

 

Kassel und Deutsche Sagen

In den vielen Jahren, die sie in Kassel leben, nämlich von 1806 bis 1829, sind Jacob und Wilhelm äußerst produktiv, nicht nur wegen der ersten Auflagen der »Kinder- und Hausmärchen«. Diese Jahre sind auch politisch ereignisreich, denn der Krieg gegen Napoleon geht weiter, die Verbündeten kämpfen sich bis Paris durch und Kaiser Napoleon wird 1814 gestürzt. Die Grimm-Brüder Ludwig Emil und Karl hatten an diesem Feldzug als Freiwillige teilgenommen. Während sich Wilhelm in dieser Zeit in Kassel um den gemeinsamen Hausstand kümmert und inzwischen die Anstellung als Bibliothekar erreicht, kommt Jacob als kurhessischer Gesandtschaftssekretär nach Paris.
Später ist Jacob nochmals auf einer beschwerlichen Schiffsreise nach Wien unterwegs. Dort nimmt er als kurhessischer Legationssekretär 1815 am WienerKongress teil. Auch in Wien sind Jacobs Gedanken gleichermaßen auf das wissenschaftliche Arbeiten in den Bibliotheken gerichtet.
In Kassel geht es nun an die Auswertung und Veröffentlichung mehrerer Werke der mittelalterlichen Literatur und es erscheint zwischen 1819 und 1837 in mehreren Bänden auch ein Standardwerk Jacobs, die »Deutsche Grammatik«. Daneben war bei den Brüdern schon länger der Plan gereift, neben den Märchen eine eigene Sammlung von Sagen herauszugeben.
1816 erscheint der erste Band »Deutsche Sagen«, 1818 der zweite. Auch hier haben die Brüder aus allen möglichen älteren und neueren Quellen zusammengetragen.
Die Brüder Grimm arbeiten in der Kasseler Zeit unermüdlich weiter. Aber es gibt auch familiär einige freudige Ereignisse: 1825 heiratet Wilhelm sein Dortchen. Von Jugend auf waren beide Brüder mit Dorothea Wild befreundet. Jacob bleibt sein Leben lang unverheiratet und fühlt sich
immer mit der Familie seines Bruders aufs engste verbunden. Wilhelms und Dortchens erster Sohn war 1826 im Kindbett gestorben, 1828 wird ihnen der Sohn Herman geboren.

 

Göttingen

Im Jahre 1829 erhalten die Brüder einen Ruf nach Göttingen. Mit dem Übergang von Kassel nach Göttingen 1830 beginnen Jacob und Wilhelm Grimm einen weiteren Abschnitt ihres gemeinsamen Lebensweges. Jacob wird Bibliothekar und Professor an der Universität, Wilhelm zunächst ebenfalls Bibliothekar, dann ab 1831 außerordentlicher, ab 1835 ordentlicher Professor. Dass der Anfang sehr schwierig ist, geht aus zahlreichen Äußerungen hervor, vor allem auch, was die zeitaufwändige und wenig fruchtbare Arbeit in der Bibliothek betrifft.
Das Leben der beiden Brüder verläuft nur scheinbar ruhig, denn 1830 kommt Wilhelms Sohn Rudolf zur Welt, 1832 folgt die Tochter Auguste. Aber nicht nur seine Frau Dortchen und sein Sohn Herman hatten mit Krankheiten zu kämpfen, auch Wilhelm selbst erwischt es in Göttingen
wieder schwer: Husten, Blutauswurf, Lungenentzündung, so dass er weitgehend arbeitsunfähig
ist und verschiedene Heilbehandlungen über sich ergehen lassen muss.
Wilhelms Zustand bessert sich allmählich, und 1831 wird er, neben seinem Bibliotheksamt, zum Professor ernannt, so dass er jetzt auch Vorlesungen halten muss über mittelalterliche Literatur. Trotz allem können die Brüder auch jetzt wissenschaftlichen Tätigkeiten nachgehen, und so gibt Jacob 1834 die alten lateinischen, mittehochdeutschen und mittelniederländischen Gedichte um »Reinhardt Fuchs« heraus, und 1835 erscheint sein umfassendes Werk »Deutsche Mythologie«.

 

Göttinger Sieben

Göttinger Sieben
Göttinger Sieben
Das wissenschaftliche Ansehen der beiden Brüder steigt stetig an, so dass sie - Jacob in noch größerem Maße - als Mitglied in die angesehensten literarischen und historischen Vereinigungen und wissenschaftlichen Akademien in Deutschland und in ganz Europa aufgenommen werden, etwa in die Königliche Akademie der Wissenschaften in Berlin und in München. Am Ende ihres Lebens sind es dann weit über 40 Mitgliedschaften und Ehrungen. 1835 wird Jacob zum Hofrat ernannt.
Auf die Brüder Grimm wartet im selben Jahr, 1837, noch eine sehr einschneidende Erfahrung, die ihr Leben in ganz neue Bahnen lenken sollte: Sie sind »ungehorsam« gegenüber ihrem »Landesvater«, was sie auch gleich stark zu spüren bekommen.
Göttingen liegt im südlichen Königreich Hannover, das sich 1833 eine Verfassung
gegeben hatte, auf die auch Jacob und Wilhelm den Treueid als Professoren abgelegt hatten. Nach dem Tod König Wilhelms IV. wird 1837 die Personalunion zwischen Hannover und England gelöst und Ernst August besteigt den Thron. Schon am 1. November hebt er die bestehende Verfassung auf, entbindet alle Professoren von ihrem Eid und will ohne Mitspracherecht der Volksvertreter weiterregieren. Da erheben etliche Professoren gegen diesen willkürlichen Akt Einspruch, und sieben von ihnen, darunter auch Jacob und Wilhelm Grimm, unterzeichnen eine Protestnote, da sie sich weiterhin an die Verfassung von 1833 gebunden fühlen. Diese Gruppe der Göttinger Sieben ist bekannt geworden und hat geschichtlich große
Bedeutung erlangt, da sie Vorbild wurde für den Kampf der Menschen gegen Willkürherrschaft und Unterdrückung. Die Reaktion von oben kommt sehr schnell, denn die sieben Professoren
werden bereits am 11. Dezember aus dem Staatsdienst entlassen, so dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen ist. Drei von ihnen, darunter auch Jacob Grimm, müssen innerhalb von drei Tagen das Land verlassen. Jacob reist in aller Eile zu seinem Bruder Ludwig Emil nach Kassel, in die alte Heimat, wo er eine ausführliche Rechtfertigungsschrift über seine »Entlassung« verfasst.
Wilhelm darf zunächst noch in Göttingen wohnen bleiben, übersiedelt mit seiner Familie im Herbst 1838 aber auch nach Kassel, so dass die Brüder nach kurzer Trennung wieder vereint sind. Jacob und Wilhelm sind zwar, wie ihre beteiligten Kollegen auch, zunächst »arbeitslos«, doch berührt ihr Schicksal alle Schichten der Bevölkerung und eine Welle der Hilfsbereitschaft erfasst das ganze Land. Es bilden sich Hilfskomitees, Spenden werden gesammelt und an die Professoren aufgeteilt.

In Kassel arbeiten die Brüder eifrig weiter, jetzt sogar entlastet von den alltäglichen dienstlichen Aufgaben. Wilhelm gibt weitere Werke der mittelalterlichen Literatur heraus, und beide entschließen sich nun, ein umfassendes »Deutsches Wörterbuch« zu erarbeiten. Sie beginnen sogleich mit der Arbeit, was ganzentscheidend für ihren weiteren Lebensweg werden sollte. Ihre stillen Kasseler Jahre währen nicht lange, denn schon 1840 heißt es wieder einmal: umziehen. Damit beginnt für die Brüder der letzte größere Lebensabschnitt.

 

Letzte Station Berlin und das Deutsche Wörterbuch

Nach einer dreijährigen Übergangszeit im »Exil« in Kassel und ohne berufliche Anstellung ist es soweit: der neue preußische König Friedrich Wilhelm IV. beruft die Brüder 1840 als Mitglieder der »Akademie der Wissenschaften« mit einem Sondergehalt, 2000 Taler pro Jahr, nach Berlin.
Ihr Ansehen steigt schnell an, und so nehmen sie bei aller persönlichen Bescheidenheit wissenschaftlich und gesellschaftlich eine hohe Stellung ein. Selbst beim König werden sie eingeladen.

Gemeinsam halten sich die Brüder 1846 in Frankfurt am Main auf, wo sie sich mit vielen anderen Kollegen zur Germanistenversammlung treffen. Die Versammlungen spielten nicht nur in beruflichen Fragen eine wichtige Rolle, sondern sollten auch immer stärker das Bild einer geistigen Einheit Deutschlands vermitteln. Wilhelm berichtet im Frankfurter Römer über die Arbeit am »Deutschen Wörterbuch«, Jacob wird auf Vorschlag des bekannten Germanisten und Dichters Ludwig Uhland zum Vorstand der Germanistenversammlung gewählt.
In Frankfurt wird1848 eine Nationalversammlung einberufen, die über eine Verfassung und die Einheit Deutschlands beraten soll. Jacob Grimm ist als Abgeordnete in diesem Parlament vertreten und schlägt in seiner Rede als Artikel 1 folgendes vor: „Alle Deutschen sind frei, und deutscher Boden duldet keine Knechtschaft. Fremde Unfreie, die auf ihm leben, macht er frei."

Neben den Neuausgaben der Märchen, die ohnehin nur noch Wilhelm bewerkstelligt, geben die Brüder Grimm weitere Werke der deutschen Literatur des Mittelalters heraus, doch besteht ihre Hauptaufgabe in Berlin vor allem in der Bearbeitung und Fortführung des »Deutschen Wörterbuches«. Das ist ein Unternehmen von unvorstellbarem Ausmaß, an dem ein immer größeres Heer an Mitarbeitern teilnimmt und bei dem sich immer größere Berge an Notizzetteln ansammeln. Dass es die Brüder zu Lebzeiten niemals würden vollenden können, wird ihnen schnell klar, denn immerhin sollte jedes deutsche Wort in allen seinen Bedeutungen erfasst
werden.
Den beiden Brüdern bleibt nur noch wenig Lebens- und Schaffenszeit, Wilhelm noch weniger als Jacob. Am 16. Dezember 1859 stirbt Wilhelm an einem »Rückgratblutgeschwür« mit knapp 74 Jahren, was in Anbetracht der lebenslangen Krankheiten für die damalige Zeit immerhin noch ein relativ hohes Alter war. Damit ist die »Hälfte« von Jacob gestorben: „Von Kindesbeinen waren wir zusammen und in Gemeinschaft, so dass mir nun alle Faden durchschnitten sind."
War im April 1863 der Malerbruder Ludwig Emil gestorben, so folgt Jacob schon im September nach. Am Samstag, den 19. September, erleidet er einen Schlaganfall, der ihn teilweise lähmt. Am nächsten Tag, am Sonntagabend, stirbt er an einem zweiten Schlaganfall. Dorothea Grimm, die langjährige Wegbegleiterin von Wilhelm und Jacob, lebt bis 1867.

 

---
Textquelle: Kurt Franz und Claudia Maria Pecher "Kennst du die Brüder Grimm?". Bertuch Verlag 2012.

Bildquelle:
Elisabeth Jerichau-Baumann "Doppelporträt der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm / Die Brüder Grimm" 1855; gemeinfrei, wikipedia

Grimms Kinder- und Hausmärchen, erster Theil 1812; gemeinfrei, wikipedia

Carl Rohde "Göttinger Sieben" 1837/38; gemeinfrei, wikipedia

 

Werbung