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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Bürke, Georg

Bürke, Georg

Der in Binningen bei Basel geborene Jesuitenpater lehrte Deutsch, Latein und Philosophie an den Kollegien seines Ordens, zunächst in Feldkirch (Vorarlberg) und dann in Kalksburg (bei Wien). Seinen Unterricht gestaltete er so lebendig, dass sogar das Fernsehen (3sat) eine Philosophiestunde mit ihm übertrug.

Bürke schrieb das Werk „Vom Mythos zur Mystik", er übertrug die „Homilien zu Ezechiel" (Glaubensunter-weisungen zum Propheten Ezechiel) des Papstes und Kirchenlehrers Gregor der Große (um 540-604) und gab die deutsche Übersetzung heraus. Außerdem übersetzte er den ersten Band des Standardwerks „Die Kirche" des französischen Theologen Louis Bouyer (1913-2004) ins Deutsche.

 

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Foto: Christian Chalupny