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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Bürke, Georg

Bürke, Georg

Der in Binningen bei Basel geborene Jesuitenpater lehrte Deutsch, Latein und Philosophie an den Kollegien seines Ordens, zunächst in Feldkirch (Vorarlberg) und dann in Kalksburg (bei Wien). Seinen Unterricht gestaltete er so lebendig, dass sogar das Fernsehen (3sat) eine Philosophiestunde mit ihm übertrug.

Bürke schrieb das Werk „Vom Mythos zur Mystik", er übertrug die „Homilien zu Ezechiel" (Glaubensunter-weisungen zum Propheten Ezechiel) des Papstes und Kirchenlehrers Gregor der Große (um 540-604) und gab die deutsche Übersetzung heraus. Außerdem übersetzte er den ersten Band des Standardwerks „Die Kirche" des französischen Theologen Louis Bouyer (1913-2004) ins Deutsche.

 

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Foto: Christian Chalupny