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Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Frühlingsnacht

Frühlingsnacht

Joseph von Eichendorff

Der Frühling, die Jahreszeit des Erwachens, wird in der Literatur oft als Sinnbild der Liebe bzw. der Sexualität genutzt. Das 1837 entstandene Gedicht „Frühlingsnacht" ist ein schönes Beispiel hierfür. Joseph von Eichendorff, der an einem Frühlingstag (10. März 1788) das Licht der Welt erblickte, beginnt die erste Strophe mit einem Naturbild, das ihm in der zweiten Strophe zum Gefühlsausbruch führt.

Der Reiz der Verse besteht in ihrer Doppelbödigkeit. In der Frühlingsnacht beschreibt der 49-jährige Dichter die wiedererwachte Leidenschaft. Haben Sie schon einmal versucht, die Verse erotisch zu fassen?

Tina Romstedt

Über'n Garten durch die Lüfte
Hört' ich Wandervögel ziehn,
Das bedeutet Frühlingsdüfte,
Unten fängt's schon an zu blühn.

Jauchzen möchte' ich, möchte weinen,
Ist mir's doch, als könnt's nicht sein!
Alte Wunder wieder scheinen
Mit dem Mondesglanz herein.

Und der Mond, die Sterne sagen's,
Und in Träumen rauscht's der Hain,
Und die Nachtigallen schlagen's:
Sie ist Deine, sie ist dein!

****

Foto: Rita Dadder

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