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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Meyer, Conrad Ferdinand

Meyer, Conrad Ferdinand

Der aus einem Züricher Patriziergeschlecht stammende Dichter lebte von 1825 bis 1898. Sein früh verstorbener Vater war Staatsbeamter und Historiker. Die Mutter war eine hochsensible, dichterisch veranlagte Frau, die später den Tod in den Wellen suchte.

C.F. Meyer studierte in Zürich Jura, was ihn aber nicht befriedigte. Unter dem Einfluss der französischen Literatur unternahm er eigene poetische Versuche. Im Jahr 1870 entschied er sich dann für die deutschsprachige Literatur. Er ließ sich in Kilchberg bei Zürich nieder und schrieb eine Reihe von literarischen Meisterwerken. Dabei übernahm er sich mit seinen psychischen und physischen Kräften. 1891 erlebte er einen seelisch-körperlichen Zusammenbruch und verbrachte 1892 und 93 in einer Nervenheilanstalt. Die letzten fünf Jahre seines Lebens verlebte er im Siechtum.

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