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Die Päpste als Friedensvermittler

Der Kirchenhstoriker Stefan Samerski stellt die Friedenspolitik und -Arbeit des Heiligen Stuhls in der modernen Zeit heraus.

Chamisso, Adelbert von

Chamisso, Adelbert von

Adelbert von Chamisso wurde am 26. Dezember 1781 als Sohn einer französischen Grafenfamilie auf Schloss Boncourt in der Champagne geboren. Drei Jahre nach der Französischen Revolution flohen die inzwischen verarmten Eltern mit ihren Kindern über die Niederlande und Süddeutschland nach Berlin. Chamisso besuchte das Französische Gymnasium in Berlin und wurde mit 15 Jahren Page der preußischen Prinzessin Friedericke Dorothea Luise Philippine, die später durch Heirat zur Fürstin Radziwill wurde. 1801 war er preußischer Leutnant und nahm an den antinapoleonischen Kriegen teil. Ab 1804 gab er zusammen mit Freunden aus dem romantischen Dichterkreis „Nordsternbund" den Berliner „Musenalmanach" heraus, der bis 1806 erschien. Er engagierte sich als Botaniker und Naturforscher. 1815 bis 1818 nahm er an einer wissenschaftlichen Weltumsegelung teil, über die er bis heute beachtete Berichte verfasste. Schließlich wurde er Kustos des königlichen Herbariums in Berlin und zum Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften gewählt.

Chamisso pflegte intensive Kontakte zu Wissenschaftlern, Schriftstellern und Literaturfreunden.

1831 veröffentlichte er einen Band mit eigenen Gedichten. Bis heute sind von ihm die Balladen „Das Riesenspielzeug", „Die Sonne bringt es an den Tag" sowie die sozialkritische „Alte Waschfrau" und außerdem „Peter Schlemihls wundersame Geschichte" weithin bekannt.

Adelbert von Chamisso starb am 21. August 1838 in Berlin. Nach ihm ist eine in der Behringstraße gelegene Insel benannt.