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Frühstück für Senioren

Olga Heinzl

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Im Walde möcht' ich leben

Im Walde möcht' ich leben

Hoffmann von Fallersleben

Nicht selten wünschen sich die Menschen an den heißen Sommertagen einen kühlen Ort im Schatten. Mit seinem Gedicht „Im Walde möcht‘ ich leben“ träumt sich der bekannte deutsche Dichter Hoffmann von Fallersleben in den dunklen kühlen Wald, wo die Tiere und Pflanzen ausgelassen der Hitze trotzen. Die Melodie ist beschwingt und einprägsam, der Text kindgerecht. Insbesondere bei einer Wanderung durch Wälder erfreut das Lied beim gemeinsamen Gesang. Der Komponist der Vertonung ist unbekannt, die Musikwissenschaft geht von einer traditionellen Überlieferung der Melodie in Volksweise aus.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

1. Strophe

Im Walde möcht' ich leben

zur heißen Sommerzeit!

Der Wald, der kann uns geben

viel Lust und Fröhlichkeit.


2. Strophe

In seine kühlen Schatten

winkt jeder Zweig und Ast;

das Blümchen auf den Matten

winkt mir: „Komm, lieber Gast!“


3. Strophe

Wie sich die Vögel schwingen

im hellen Morgenglanz!

Und Hirsch und Rehe springen

so lustig wie zum Tanz.


4. Strophe

Von jedem Zweig und Reise

hör nur, wie's lieblich schallt!

Sie singen laut und leise:

kommt, kommt zum grünen Wald!


*****

Vorschaubild: Pilzschaukel, 2018, Urheber: DarkWorkX via Pixabay CCO; Naturlandschaft im Sommer, 2020, Urheber: fietzfotos via Pixabay CCO; Comic-Hirsch (vorn rechts), 2020, Urheber: gaishanlab via Pixabay CCO; Reh Cartoon, 2017, Urheber: MahuaSarkar via Pixabay CCO; lachender Comic Hirsch (links im Bild), 2020, Urheber: gaishanlab via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Notensatz von Carolin Eberhardt.

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