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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Weiße, Christian Felix

Weiße, Christian Felix

Der deutsche Dichter, Schriftsteller und Pädagoge Christian Felix Weiße (1726-1804) übte als einer der bedeutendsten Vertreter der Aufklärung einen großen Einfluss auf die spätere Kinder- und Jugendliteratur aus. Seinen Geburtsort Annaberg verließ der Sohn von Christian Heinrich Weiße, welcher als Rektor der Lateinschule tätig war, und Christiane Elisabeth, im Alter von einem halben Jahr. Die Familie zog zunächst nach Altenburg, wo Christian Felix ab dem zehnten Lebensjahr das Gymnasium besuchte. Bereits in dieser Phase seines Lebens, begann Weiße lyrische Stücke zu verfassen.

Sein weiterer literarischer Werdegang wurde während seiner Studienzeit in Leipzig geprägt, wo er unter anderem unter Christian Fürchtegott Gellert und Gotthold Ephraim Lessing lernte.

Bis heute ist ein Auszug des Gedichtes Der Aufschub bekannt:

"Morgen, morgen, nur nicht heute!

Sprechen immer träge Leute"

Auch wurde seine Lyrik unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart vertont. Nach seinem Ableben veröffentlichte Samuel Gottlob auf Weißes Wunsch 1807 dessen pädagogisch zuträgliches Werk Christian Felix Weiße'ns Lieder und Fabeln für Kinder und junge Leute.

Bild: Christian Felix Weise, 1769, Urheber: Anton Graff Gemeinfrei.

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