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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Gib Liebe mir

Gib Liebe mir

Achim von Arnim

Der deutsche romantische Dichter Achim von Arnim (1781-1831) wurde vor allem bekannt durch die Sammlung „Des Knaben Wunderhorn", die er zusammen mit Clemens Brentano (1778-1842) herausgegeben hat. Die Sammlung umfasst Gedichte, Reime, Lieder, Sagen und Erzählungen, die im deutschsprachigen Raum geschaffen, zitiert, deklamiert oder gesungen wurden. Die meisten von ihnen, wie z. B. „Maikäfer flieg ..." oder „Schlaf Kindchen schlaf" wären wohl längst in Vergessenheit geraten, wenn sie nicht Eingang in das „Wunderhorn" gefunden hätten.

Arnim war verheiratet mit Bettina (1785-1859), einer Schwester Clemens Brentanos. Sie war ebenfalls literarisch engagiert und wurde berühmt durch die Herausgabe ihres Briefwechsels mit Johann Wolfgang von Goethe, den sie unter dem Titel „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" veröffentlichte. Achim und Bettina von Arnims Grabstätte befindet sich auf dem Kirchhof in Wiepersdorf (Fläming / Brandenburg). Hinter dem Grab, an der Friedhofsmauer, befindet sich eine Tafel mit Versen Arnims, einem Gebet aus seinem unvollendeten Roman „Die Kronenwächter":

Florian Russi

Gib Liebe mir und einen frohen Mund,
Daß ich dich, Herr, der Erde tue kund,
Gesundheit gib bei sorgenfreiem Gut,
Ein frommes Herz und einen festen Mut;
Gib Kinder mir, die aller Liebe wert,
Verscheuch die Feinde von dem trauten Herd;
Gib Flügel dann und einen Hügel Sand,
Den Hügel Sand im lieben Vaterland,
Die Flügel schenk dem abschiedsschweren Geist,
Daß er sich leicht der schönen Welt entreißt.

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