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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Viel Freuden mit sich bringet

Viel Freuden mit sich bringet

Fröhlich und munter zieht der Sommer ins Land. Und mit der fröhlich lachenden Sonne und ihren wärmenden Strahlen, den grünenden Bäumen und Wiesen, kehrt auch der Frohsinn wieder in die Gemüter der Menschen. Das Lied Viel Freuden mit sich bringet heißt den Sommer mit einer spielerischen Melodie willkommen. Inhaltlich steht die Nachtigall im Vordergrund, welche die Sommerzeit durch ihren schönen und feinen Gesang auch für die Ohren zu einem Genuss werden lässt. Das fröhliche Sommerlied stammt aus dem 16.Jahrhundert. Die Melodie wurde in Anlehnung aus dem Tabulaturbuch A. Nörmingers entnommen, welches 1598 erschien. Der Text wurde 1595 von Christophorus Dematius verfasst.

Carolin Eberhardt

1.Strophe

Viel Freuden mit sich bringet
Die fröhlich Sommerzeit.
Im grünen Wald jetzt singet
Wiedrum vor Fröhlichkeit
Ohn' Unterlass mit hellem Schall
Aus ihrem Hälslein zart
Sehr schön und fein Frau Nachtigall;
Kein Müh noch Fleiß sie spart.

2.Strophe

Des Nachts, wenn ist vorüber
Der andern Vöglein G´sang,
So schwingt sie ihr Gefieder
Und singt mit lautem Klang.
Bald auf das neu gar hübsch und fein,
Bis dass anbricht der Tag.
Ihr wunderschöne Melodein
Kein Mensch beschreiben mag.

3.Strophe

Ihr schöne Stimm und Weise
Man ehret überall,
Drum ich sie jetzt auch preise
Die edle Nachtigall.
Denn unter allen Waldvöglein,
Sie sei´n groß oder klein,
Ihr keines jemals gleich kann sein,
Der Ruhm bleibt ihr allein.


*****

Vorschaubild: Singende Nachtigall, 2014, Urheber: Frebeck via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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