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Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Kling, Glöckchen, klingeling

Kling, Glöckchen, klingeling

Karl Wilhelm Ferdinand Enslin

Das fröhliche und leicht zu singende Weihnachtslied wird nun bereits seit seiner ersten Veröffentlichung 1873 von Groß und Klein in der Weihnachtszeit gesungen. Besondere Beliebtheit erfreut es sich insbesondere bei Kindern.

Der Text des Stückes geht auf ein Gedicht von Karl Wilhelm Ferdinand Enslin (1819-1875) zurück, der dieses unter dem Titel Christkindchens Einlass erstmalig 1854 im zweiten Heft der Sammlung Liederquelle durch Benedikt Widman veröffentlichten ließ. Der Komponist Benedikt Widmann (1820-1910) erhielt von Enslin die Erlaubnis, sein Gedicht zu vertonen. Zu diesem Zweck beauftragte Widman verschiedene Komponisten. Die heute verbreitete Melodie konnte bisher in seiner Herkunft nicht eindeutig einem Komponisten zugeordnet werden, so dass sie häufig der traditionellen Volksweise zugeschrieben wird.

Weitere von Enslins Gedichten wurden unter anderem von Philipp Friedrich Silcher, Carl Reinecke sowie Carl Loewe vertont.

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!


2. Strophe

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran laben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

3. Strophe


Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!


*****

Vorschaubild: Knecht Ruprecht und das Christkind, 19. Jahrhundert, Urheber: unbekannt via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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