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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Hejo, spann den Wagen an

Hejo, spann den Wagen an

Das beliebte, seit Generationen oft gesungene, melancholisch anmutende Volkslied entstammt in Text dem Deutschland des 19.Jahrhundert. Der Dichter ist bis heute unbekannt. Die Entstehung der Melodie wird auf das 17.Jahrhundert datiert und in Urheberschaft dem englischen Musiker und Sänger Thomas Ravenscroft zugeschrieben. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Stück insbesondere auf Grund seiner einfachen und leicht zu singenden Melodie als Kinderlied in vielen Ländern populär. Heute wird es häufig als Kanon in den Grundschulklassen gesungen.

Der Text legt einen Bezug zum Erntedankfest nahe, da das Getreide bereits gemäht und zum Trocknen in Garben gebunden wurde, allerdings noch in die Scheune verbracht werden muss. Auf Grund des herannahenden Regens ist Eile geboten, die Kutsche mit der eingebrachten Ernte sicher nach Hause zu bringen.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:


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Vorschaubild: Garben, Weizenbündel, 2012, Urheber: Clker-Free-Vector-Images via pixabay CC0 Creative Commons; bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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