Deutschland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.deutschland-lese.de
Unser Leseangebot

NEU

London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Gospels & Spirituals

Die Ankunft in den USA ab 1776 stellte für die aus Afrika stammende Bevölkerung eine dramatische Wendung ihrer Geschichte dar. Im Zuge der Sklaverei in den einstigen europäischen Kolonien durchlebten die Ankömmlinge eine schwere Zeit mit großen Entbehrungen, geprägt von der Unterdrückung durch die Kolonialisten. Auch die sich nach der Aufhebung der Sklaverei anschließende Rassentrennung (Segregation), welche auf der Basis der Jim-Crow-Gesetze 1865 die strikte Trennung zwischen Afroamerikanern und Weißen festlegte, verbesserte die Situation der Zwangseinwanderer nicht. Die prekären Lebensumstände der Afroamerikaner brachten eine christliche Liedgattung hervor, die die Nachwelt, insbesondere die musikalische Szene, sehr stark beeinflussen sollte. Die als African-American Spirituals bezeichneten Musikstücke entstanden mit Beginn der Sklaverei im 17.Jahrhundert und gelten heute als die Wurzeln des Gospels. Die Inhalte der Songs haben dabei fast ausschließlich religiöse Hintergründe, die das Leid der unterdrückten, aber dennoch sehnsuchtsvollen, Sklaven in den USA widerspiegeln. Symbolisch für ihre Hoffnung und ihren unerschütterlichen Glauben an Gott, beschreiben die emotional anmutenden Spirituals zum Großteil Elemente des Alten Testaments, die in ihren Grundzügen der Situation der Sklaven ähneln. Eine besondere Position nimmt dabei die Identifikation mit dem erwählten Volk Israels ein.