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Das Kräuterweib vom Hexenberg

Heil- und Gewürzpflanzen

Viola Odorata

Broschüre zur Bedeutung und Anwendung von Heil- und Gewürzpflanzen

Schikaneder, Emanuel

Schikaneder, Emanuel

Der in Straubing geborene Schauspieler, Regisseur, Sänger und Dichter feierte mit seiner Dichtung für Mozarts Die Zauberflöte seinen größten Erfolg. Nicht nur der Text für die musikalischen Stücke der bekannten Oper stammt aus Schikaneders Feder, er selbst spielte den Vogelfänger Papageno, welcher eine Figur in der Tradition des Alt-Wiener Volkstheaters darstellt.

Schikaneder ( 1751-1812) wuchs als Halbwaise in Regensburg mit seiner Mutter auf. Er besuchte das Jesuitengymnasium St. Paul, wo er musikalischen Unterricht vom Domkapellmeister Johann Josef Michl erhielt. Ab 1773 war er Mitglied der theatralischen Wandergruppe Mosersche Schauspielgesellschaft, in der er erste schauspielerische Erfahrungen sammelte, Auf einer Gastspielreise 1780 nach Salzburg lernte er Leopold Mozart kennen und schloss mit diesem und dessen Sohn Wolfgang Freundschaft.

1777 heiratete der mehrmalige Direktor des Theaters in Augsburg Eleonore Schikaneder im Augsburger Dom. Das auf Antrag des Theaterdirektors Christian Roßbach errichtete Freihaustheater Freihaus auf der Wieden wurde mit einem Stück Schikaneders, Der dumme Anton im Gebirge, 1789 eröffnet.

Auf Grund der enormen Einnahmen aus der Oper Die Zauberflöte und mit Unterstützung des Kaufmannes Barholomäus Zitterbarth errichtete Schikaneder das Theater an der Wien, welches 1801 ebenfalls mit einer Oper Schikaneders, Alexander; eröffnet wurde.

Ab 1803 erfolgte eine Zusammenarbeit mit Ludwig van Beethoven, welcher die Texte Schikanders für seine Oper Fidelio einsetzte.

Schikaneder leitete das Theater an der Wien bis 1804. Anschließend ging der Schauspieler und Regisseur nach Brünn und Steyr, wo er seine letzten Jahre verbrachte. Durch die kriegsbedingte Geldentwertung verarmt, verstarb Schikaneder in geistiger Verwirrtheit 1812 in Wien-Alsergrund

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