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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Berg und Burgen schau´n herunter

Berg und Burgen schau´n herunter

Heinrich Heine

Heine stammte aus Düsseldorf. Der am Rhein gelegenen Stadt und ihrem Fluss blieb er sein ganzes Leben eng verbunden. Zu seinen Lebzeiten war der Rhein ein Sinnbild für Deutschland schlechthin. Die Rheinromantik ist bis heute sprichwörtlich geblieben. Heine hat dem Rhein zwei seiner bekanntesten Gedichte gewidmet, die Loreley sowie das nun folgende. Es ist ein Loblied, sehr romantisch, aber typisch für Heine, auch mit kritischen Aspekten versehen. Heine war begeisterungsfähig, aber immer darauf bedacht, nicht in Schwärmerei zu verfallen. So auch hier. Der Rhein ist zwar prachtvoll, freundlich und verlockend, kann aber auch gefährlich sein und tückisch wie eine Geliebte.

Florian Russi

Berg' und Burgen schaun herunter

Berg' und Burgen schaun herunter
In den spiegelhellen Rhein,
Und mein Schiffchen segelt munter,
Rings umglänzt von Sonnenschein.

Ruhig seh ich zu dem Spiele
Goldner Wellen, kraus bewegt;
Still erwachen die Gefühle,
Die ich tief im Busen hegt.

Freundlich grüßend und verheißend
Lockt hinab des Stromes Pracht;
Doch ich kenn ihn, oben gleißend,
Birgt sein Innres Tod und Nacht.

Oben Lust, im Busen Tücken,
Strom, du bist der Liebsten Bild!
Die kann auch so freundlich nicken,
Lächelt auch so fromm und mild

.

*****
Teaserfoto:
wikimedia - gemeinfrei; Heinrich Heine (Gemälde von Moritz Daniel Oppenheim, 1831)

Textquelle: http://www.textlog.de/23339.html



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