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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Hymnen

Hymnen

Florian Russi

Lob- und Preisgesang

Die Hymne ist ein Lob- und Preisgesang, der als Lied oder – seit den feierlich getragenen Gedichten des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803) – auch in Gedichtsform Begeisterung und Verehrung ausdrückt. Das Wort entstammt dem altgriechischen „Hymnos“, was Gesang, Loblied oder Melodie bedeutete. Hymnen im heutigen Sinn sind Loblieder auf Gott oder Götter, Helden, die Natur sowie Gemeinschaften, seltener auch auf real existierende Personen bzw. geliebte Menschen. Manchmal haben Hymnen auch die Aufgabe, zu besonderen Taten oder Tugenden oder zum Gemeinschaftssinn anzuspornen. Typische Beispiele sind die Nationalhymnen (in den USA: „Gott schütze Amerika“, in Frankreich: „Auf, auf, Kinder des Vaterlandes“, in Deutschland: „Einigkeit und Recht und Freiheit) aber auch Gesänge, die Gemeinschaften beleben und stärken sollen wie die kommunistische „Internationale" oder die „Farbenstrophen“ von Studentenverbindungen. In den Kirchen werden Hymnen gepflegt („Großer Gott wir loben dich , „Nun danket alle Gott). Beispiele für Liebeshymnen sind das von Luther so genannte Hohelied des Königs Salomo („… deine Liebe ist lieblicher als der Wein“) sowie Goethes Sesenheimer „Mailied" oder Herders und Silchers „Ännchen von Tharau. Hymnen werden zumeist in Gemeinschaft gesungen und sind oft Teil von feierlichen Ritualen („Ich bete an die Macht der Liebe“ u. a.). So sind sie auch Ausdruck von Verbundenheit und Solidarität.

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Teaserbild: pixabay - Freie kommerzielle Nutzung; Kein Bildnachweis nötig - Urheber: PublicDomainPictures

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