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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Spemann, Hans

Hans Spemann, geboren in Stuttgart, war ein deutscher Biologe und lebte von 1896 bis 1941.

1935 erhielt er zusammen mit Hilde Mangold den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er hatte durch Transplantations-Experimente an der frühen Gastrula nachgewiesen, dass sich ein Gewebe ortsspezifisch verhält und nicht gemäß der Herkunftsstelle im Spenderorganismus,d.h. die Zellen waren in diesem frühen Stadium noch nicht determiniert (totipotent), ganz im Gegensatz zu einem späteren Zeitpunkt. Hier entwickelt sich das Transplantat herkunftsgemäß; es ist jetzt determiniert.

Von 1984 bis 1908 arbeitete Spemann am Zoologischen Institut in Würzburg, wo Theodor Boveri (einer der Begründer der Chromosomentheorie der Vererbung) einer seiner akademischen Lehrer war.