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Kurt Franz und Claudia Maria Pecher
Kennst du die Brüder Grimm?

Es waren einmal zwei Brüder. Sie hießen Jacob und Wilhelm Grimm und lebten zusammen und waren untrennbar. Gemeinsam hatten sie einen Traum: Sie wollten alle deutschen Märchen sammeln und aufschreiben, damit alle Menschen sie lesen konnten.

Sehnsucht nach dem Frühling

Sehnsucht nach dem Frühling

Christian Adolf Overbeck

Der Lübecker Bürgermeister und Dichter Adolf Overbeck schrieb 1776 das Gedicht „Fritzchen an den May", das zuerst im Göttinger Musenalmanach veröffentlicht wurde. Fünf Jahre später gab Overbeck eine ganze Gedichtsammlung mit dem Titel „Fritzchens Lieder" heraus, die auch das Gedicht „An den May" enthält. Wenige Jahre nach der Erstveröffentlichung wurde das Lied bereits mehrmals vertont von G. H. L. Wittrock (1777), Marie Adelheid Eichner (1780) und Johann Friedrich Reichardt (1781). Reichardt hatte den Text etwas bearbeitet bzw. für Kinder ungeeignete Passagen gestrichen, wodurch das Lied nun zu einem beliebten Kinderlied wurde und unter dem Titel „Sehnsucht nach dem Frühling" große Verbreitung fand. 1791 vertonte Wolfgang Amadeus Mozart erneut das Gedicht als Klavierlied, diese Melodie ist die uns heute bekannte.
Hanna Glietz
 
 

2. Zwar Wintertage haben wohl auch den Freuden viel: man kann im Schnee eins
traben und treibt manch Abendspiel, baut Häuserchen von Karten, spielt Blinde-
kuh und Pfand, auch gibt‘s wohl Schlittenfahrten aufs liebe freie Land.

3. Doch wenn die Vögel singen und wir dann froh und flink auf grünen Rasen sprin-
gen, das ist ein ander Ding! Jetzt muss ein Steckenpferdchen dort in dem Win-
kel stehn, denn draußen in dem Gärtchen kann man vor Schmutz nicht gehen. 

Noten als PDF zum kostenlosen Download

 

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Noten und Melodie gestezt von Hanna Glietz
Foto: © Romi Tennstedt