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Frank Meyer

Raum 101
Erzählungen über Männer

Von dem Konflikt mit dem Vater beim Froschschenkeljagen, den abenteuerlichen Gefühlen einer Kinderliebe, den bleibenden Momenten mit dem besten Freund, die erschütternden Erlebnisse beim Bund...teils einfühlsam, teils derb erzählen die Geschichten dieser Sammlung, wie Jungen und Männer sich in verschiedenen Lebensabschnitten bewähren... oder wie sie versagen. 

Großer Gott wir loben dich

Großer Gott wir loben dich

Ignaz Franz

Lob-, Dank- und Bittgebet

„Großer Gott wir loben dich" ist das wohl bekannteste deutsche Kirchenlied. Es wird von Protestanten und Katholiken gleichermaßen gesungen. Durch deutsche Auswanderer wurde es auch in anderen Ländern, insbesondere in Nordamerika eingeführt. Es ist eine Hymne, ein Loblied auf Gott. Sie basiert auf dem Lob-, Dank- und Bittgesang „Te deum laudamus" („Dich Gott loben wir"), der im 4. Jahrhundert entstanden ist und der Legende nach von den Kirchenlehrern Ambrosius und Augustinus stammen soll.

Luther übertrug den Text ins Deutsche und vereinfachte die dazu gehörige gregorianische Melodie. Der verbreitetste deutsche Text stammt von dem schlesischen katholischen Theologen und Kirchenliederdichter Ignaz Franz (1719 - 1790). Er wurde im Laufe vieler Jahre aus verschiedenen Richtungen erweitert. Der ins Englische übertragene Text beginnt mit den Worten „Holy God, we praise thy name."

Die hier vorgelegte Melodie findet sich erstmals im Katholischen Gesangbuch von Wien (1776). Das Lied wird vor allem in Hochmessen und Dankgottesdiensten gesungen.

Florian Russi

.
Alles, was dich preisen kann
Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an;
alle Engel, die dir dienen,
rufen dir in sel'ger Ruh'
"Heilig, heilig, heilig" zu.

Himmel, Erde, luft und Meer
sie verkünden deine Ehre;
der Apostel glänzend Heer,
der Propheten sel'ge Chöre
und der Märtrer lichte Schar
lobt und preist dich immerdar.

Der Apostel heilger Chor,
der Propheten hehre Menge
schickt zu deinem Thron empor
neue Lob- und Dankgesänge;
der Blutzeugen licht Schar
lobt und preist dich immerdar.

Dich, Gott Vater auf dem Thron,
loben Große, loben Kleine.
Deinem eingebornen Sohn
singt die heilige Gemeinde,
und sie ehrt den Heilgen Geist,
der uns seinen Trost erweist.

Du, des Vaters ewger Sohn,
hast die Menschheit angenommen,
bist vom hohem Himmelsthron
zu uns auf die Welt gekommen,
hast uns Gottes Gnad gebracht,
von der Sünd uns frei gemacht.

Durch dich steht das Himmelstor
allen, welche glauben, offen;
du stellst uns den Vater vor,
wenn wir kindlich auf dich hoffen;
du wirst kommen zum Gericht,
wenn der letzte Tag anbricht.
 
Herr, steh deinen Dienern bei,
welche dich in Demut bitten.
Kaufest durch dein Blut uns frei,
hast den Tod für uns gelitten;
nimm uns nach vollbrachtem Lauf
zu dir in den Himmel auf.

Sieh dein Volk in Gnaden an.
Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe;
leit es auf der rechten Bahn,
dass der Feind es nicht verderbe.
Führe es durch diese Zeit,
nimm es auf in Ewigkeit.
 
Alle Tage wollen wir
dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeiten dir
Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sünden, rett aus Tod,
sei uns gnädig, Herre Gott!
 
Herr, erbarm, erbarme dich.
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich,
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein:
Lass uns nicht verloren sein.

 

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Noten gesetzt von Hanna Glietz

Vorschaubild: Bildmontage von Rita Dadder unter Verwendung des "Allerheiligenbildes" von Albrecht Dürer (1511)