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Unser Leseangebot

Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Rotary International

„Service Above Self" (Selbstlos dienen)

Der Rotary Club ist ein über 1,2 Millionen Mitglieder starkes Netzwerk für humanitäre Dienste, Frieden und Völkerverständigung.

Weltweit gibt es über 34.000 der international verbreiteten Service Clubs zu denen sich Führungskräfte verschiedener Berufe aus über 200 Ländern, unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben.

Für die Arbeit an gemeinsamen Projekten wurden alle Rotary Clubs in sogenannte Distrikte aufgeteilt, jeweils 50 bis 100 der Service Clubs befinden sich in einem Distrikt. Weltweit wurden die Distrikte in insgesamt 34 Zonen zusammengefasst. Wobei Rotary International die Dachorganisation aller Clubs bildet.

Rotary erwartet von seinen Mitgliedern, die sich Rotarier nennen, eine weltoffene Haltung, hervorragende berufliche Leistungen und eine Bereitschaft zum persönlichen Dienst am Gemeinwohl. Rotarier stehen all denen zur Seite, die sich selbst nicht helfen können. Außerdem machen sie sich für die Einhaltung hoher ethischer Normen in allen Berufen stark.

Im Jahre 1905 gründete der Rechtsanwalt Paul P. Harris den ersten Rotary Club in Chicago. Somit ist Rotary die ältesteste Servicecluborganisationen weltweit. Rotarier trafen sich im Rotationssystem immer an verschiedenen Orten, woher die Organisation ihren Namen erhielt. Der erste Rotary Club in Deutschland wurde im Jahr 1927 in Hamburg gegründet. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 1000 dieser Clubs, welche in insgesamt 14 Distrikte eingeteilt sind.

49 Rotarier waren 1945 an der Erarbeitung des Gründungsvertrages (Charta) der Vereinten Nationen beteiligt. Rotarier waren auch die Initiatoren der UN-Tochter UNESCO, deren Aufgabe es ist, mit Kultur, Bildungs- und Austauschprogrammen zu einem dauerhaften Weltfrieden beizutragen.

Bereits zu Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland schlossen einige deutsche Rotary Clubs ihre jüdischen Mitglieder aus. Zu diesen ausgeschlossenen Mitgliedern zählte beispielsweise der deutsche Schriftsteller Thomas Mann. Weil Rotary nicht politisch aktiv ist, wurden auch die Mitglieder der NSDAP ausgeschlossen bzw. ihnen eine Mitgliedschaft bei Rotary verwehrt. Die Mitgliederzahl in Deutschland schrumpfte so von 1700 auf 1200. Im Jahr 1937 lösten sich alle deutschen Clubs auf.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Rotary in West-Deutschland wiedergegründet. Im Gegensatz dazu waren die Rotary Clubs in der Deutschen Demokratischen Republik verboten. Erst nach dem Fall der Mauer wurde der erste Rotary Club in neuen Bundesländern im Jahr 1990 in Dresden wiedergegründet.

Rotary betreibt weltweit unzählige Hilfsprojekte. Hierzu gehören zum Beispiel „MINE-EX", das Minenopfern in Kambodscha hilft, Stipendien für Studenten, Berufs- und Praktikumsinformationen für Schüler und eines der größten nichtstaatlichen Jugendaustauschprogramme der Welt. Aktuell größtes Projekt ist das PolioPlus-Projekt im Kampf gegen Kinderlähmung. Seit nun über 20 Jahren läuft dieses Mammutprojekt und es steht kurz vor der Erfüllung seines Ziels, die Kinderlähmung weltweit auszurotten.