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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten 

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Brandenburger Tor

 

Das Brandenburger Tor am Pariser Platz bildet den architektonischen Abschluss der Straße „Unter den Linden". Es entstand 1788 bis 1791 nach Plänen des Architekten Carl Gotthard Langhans. Das klassizistische Tor wurde nach dem Vorbild der Propyläen der Akropolis von Athen gestaltet.

Als Bekrönung des Bauwerkes befindet sich über der Attika die sogenannte Quadriga, ein von vier Pferden gezogener römischer Streitwagen mit der Siegesgöttin Viktoria. 1806 gelangte die Quadriga als Kriegsbeute Napoleons nach Paris. Sie wurde 1814 nach der Niederlage Napoleons zurückgeholt und in Berlin wieder aufgestellt. Das Tor wird von zwei kleineren Säulenhallen flankiert, die nach dem Abriss der Stadtmauer 1867/68 errichtet wurden.

Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde das symbolträchtige Bauwerk 1956/57 originalgetreu wiederhergestellt. Die Quadriga konnte nach einem vorhandenen Holzmodell nachgebildet und 1958 wieder aufgestellt werden.

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- Text und Zeichnung aus: Berlin-Skizzen. Zeichnungen und Texte von Gerhard Klein. Bertuch-Verlag Weimar 2010.
- Foto: Florian Russi